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  • 15Dec
    2008
    5:53 pm

    Es mischt sich langsam das Gefühl von Abschied zu der vorweihnachtlichen Stimmung hinzu – wenn man die Zusammenkünfte von – natürlich – exchange students schon reihenweise Farewell-Partys tituliert, die Klausur(en) näherkomm(t/en) und die alljährliche Frage nach den Weihnachtsgeschenken im Raum steht. Als kleiner Tipp dazu – um an dieser Stelle ein Zitat meiner parents zu Hause einzustreuen – die besten Geschenke sind die, die sich aufbrauchen. Von dieser Regel natürlich ausgenommen, für das lesende Volk zumindest, Bücher. Nein, ich wiederhole mich an dieser Stelle nicht nocheinmal das Stück “Bücher” aus dem Tanz der Vampire. Aber so einfach ist es gar nicht immer neue zitierenswerte Seiten zu finden – da dachte ich vor ein paar Tagen schon, diese Seite kommt in den Blog mit “Meidzin (sic!) – Studentinnen sind schon die heißesten – geht dem Spiegel das Geld für´s Lektorat aus?”

    Vielleicht zitiert man stattdessen einmal wieder Klassiker, bei Goethe waren wir schon und auch der Zauber der Theorien eines Gödels dürfte für so manchen schwarze Magie geblieben sein, gehen wir also zum nächsten Buchstaben des Alphabetes über und sind nun bei H wie Hesse:

    “Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben.” (Hermann Hesse)

    Fragt sich nur welcher Anfang? Der Anfang des letzten Teils des Studiums, den ich daheim angehen werde; fehlende Informatik-Scheine, Praktikum und Diplomarbeit – es gibt noch viel zu tun und viel zu lernen. Ein Anfang in jenem Sinne, dass alles was wir machen immer im Entstehen und Werden begriffen sein wird, auch wenn das schon so manche anders sahen – wie ein Konstrukteur von Rechenmaschinen zu Zeiten Zuses:

    “Ich habe mir sagen lassen, daß Sie eine Rechenmaschine erfunden haben. Nun will ich Ihnen nicht den Mut nehmen, als Erfinder zu arbeiten und neue Ideen zu entwickeln. Aber eines muß ich Ihnen doch von vornherein sagen: Auf dem Gebiet der Rechenmaschinen ist praktisch alles bis in die letzten Möglichkeiten erforscht und ausgeklügelt. Da gibt es kaum noch etwas zu erfinden, das hat mir auch der berühmte Rechenmaschinenkonstrukteur Hamann bestätigt, nach dessen Ideen rund eine Million Rechenmaschinen gebaut worden sind.” (Dr.-Ing- Kurt Pannke, 1937, aus der Autobiographie von Konrad Zuse [Auszug])

    Posted by Patrick @ 5:53 pm

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1 Comment to …wohnt ein Zauber inne

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