Romane
Ich habe einige Versuche unternommen längere Geschichten zu schreiben. Entstanden sind meist Fragmente, mit denen ich dann irgendwann selbst nicht mehr so ganz zufrieden war. Zwei vollendete Romane stelle ich hier zum Download bereits. Ich freue mich über Feedback von Lesern!
Die analoge Jagd nach dem digitalen Leviathan
In dieser Geschichte hat das fiktive Unternehmen Plex die Macht über weite Teile des digitalen Lebens übernommen. Als digitale Plattform für Geschäftsprozesse und als soziales Netzwerk bestimmt es die Regeln unseres Miteinanders und wirtschaftlichen Agierens. Weil der Verfassungsschutz hier einen “Digitalstaat im Staat” vermutet, der die Meinungsfreiheit und den freien Wettbewerb einschränkt, wird dieser Konzern zunächst observiert und später infiltriert. Zwischen Frank, einem jungen Mitarbeiter des Verfassungsschutzes und einer jungen Entwicklerin bei dem Technologiekonzern, Pia, entsteht eine unwahrscheinliche Verbindung. Diese dreht sich um große Fragen wie individuelle Freiheit, wirtschaftliche Freiheit, staatliche Regulierung geht, aber auch um zwischenmenschliche Anziehungskraft. Das alles geschieht unter den wachsamen Augen des Vorgesetzten von Frank, für den ein weites Spektrum an Mitteln den Zweck heiligen, den allmächtig scheinenden Technologiekonzern in seine Schranken zu weisen.
Der Titel spielt einerseits auf Thomas Hobbes’ “Leviathan” an, der in seiner staatstheoretischen Schrift die Macht des gleichnamigen biblischen Ungeheuers als positive Metapher für den patriarchalen Staat sieht, andererseits auf die technische Unterlegenheit der verfolgenden Verfassungsschützer gegenüber dem “Leviathan” Plex.
Spiele der Macht
Mein “Erstlingswerk” trägt den Titel “Spiele der Macht” und den Untertitel “Ein Märchen über Medien, Sex und Krieg; erzählt aus den Zirkeln der vierten Gewalt”. Dabei ist “Märchen” keineswegs wörtlich zu nehmen; dies spielt nur darauf an, dass es sich um eine fiktive Welt handelt (allerdings in der Jetztzeit). Die Geschichte handelt von einer jungen Naturwissenschaftlerin, die als Quereinsteigerin zum Journalismus kommt und dies als seltsame Welt des Kampfes um (Medien-)Macht und Einfluss erlebt.
Kurzgeschichten
Hier stelle ich einige Kurzgeschichten vor, die ich vor längerer Zeit geschrieben habe. Ich bin gerne schreiberisch kreativ, nicht nur in den eher fragmentarischen Blog-Einträgen, sondern auch in längeren Geschichten. Dabei meisten Storys sind relativ “konzeptlos” entstanden, ich hatte eine faszinierende Idee, und habe dann drauf los geschrieben… entsprechend ist oft kein wirklich kohärenter Plot herausgekommen, so dass viele Storys halbfertig irgendwo auf der Festplatte lagern. Aber alle Storys, die dennoch einigermaßen “genießbar” geworden sind, stehen nun auf dieser Seite.
Viel Dank geht an all die, die meine Geschichten gelesen, kommentiert und Anregungen geliefert haben. Falls ihr nun neugierig geworden seid und einen meiner Texte gelesen habt – ich würde mich sehr freuen, von euch Feedback zu erhalten!
Die Auflistung erfolgt nun chronologisch, mit den neuesten beginnend und dabei gruppiert nach Fortsetzungsgeschichten:
- Die “Mia”-Trilogie (gegenwärtig), Überarbeitung vom September 2014:
- Pandemeicum, Utopie eines wissenschaftlichen Planstaates (science fiction) (pdf)
- Sternwelt, Eine wissenschaftliche Utopie (science fiction) (pdf)
- »eins«, Psycho-Thriller (gegenwärtig) (pdf)
- Mephistophelia (gegenwärtig) (pdf)
- Equilibrium (science fiction) (pdf)
- Der Schlüsselmacher (historisch) (pdf)
- Masterpiece (science fiction) (pdf)
- Image (science fiction) (pdf)
- Lost Individual (science fiction) (pdf)
Essays
Für den Essaywettbewerb der Bayreuther Dialoge 2009 mit dem Thema “Agenda Humanitas – Wirtschaft (ver)sucht Menschlichkeit” habe ich den folgenden Essay eingereicht (der beim Wettbewerb unter “ferner liefen” landete):
Ich bin Patrick, lebe und arbeite als Softwareentwickler in München und beschäftige mich gerne mit Literatur, Philosophie, Politik und manchmal auch privat mit Software-Projekten. Abseits des Bildschirms bin ich gerne in der Natur unterwegs, insbesondere auf Wander- und Skitouren.
Hi Maestro,
habe mit Interesse deinen neuesten Blog gelesen.
In der 10. Klasse musste ich mal eine Hausarbeit zu Brave new world schreiben, die dann aber wegen totalem Desinteresse und der guten Note, die ich unbedingt brauchte, der Bernhard für mich geschrieben hat.
Sein doch sehr spezieller Stil war dann eher eine philosophische Abhandlung, von der mein Deutschlehrer schon beim 2. Satz wusste, dass der Aufsatz definitiv nicht von mir sein konnte.
Jedenfalls hab ich das Buch dann später doch noch gelesen und war recht angetan.
Die Aktualität der Thematik schwirrt mir auch schon länger im Kopf – die Parallelen sind einfach zu offensichtlich.
Hab ja Zeit – werd mir das Buch noch mal reinziehen – ist ja schon ne Zeitlang her und damals fiel es noch eher in die Kategorie Science Fiction.
Sei mir gegrüßt und bald mal wieder auf ne Runde Aerobie …..