{"id":167,"date":"2009-08-17T23:34:16","date_gmt":"2009-08-17T22:34:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.p-roocks.de\/wordpress2\/?p=167"},"modified":"2009-08-17T23:34:16","modified_gmt":"2009-08-17T22:34:16","slug":"zuruck-von-den-bergen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.p-roocks.de\/wordpress2\/zuruck-von-den-bergen\/","title":{"rendered":"Zur\u00fcck von den Bergen"},"content":{"rendered":"<p>Zwei Wochen war ich nun im Unterengadin, um an einer Melange aus etwas vormitt\u00e4glicher Mathematik (respektive mittern\u00e4chtlicher, was die Vorbereitung des eigenen Referats angeht&#8230;) und Freizeit in sch\u00f6nster Bergumgebung w\u00e4hrend des Nachmittags teilzunehmen &#8211; etwas konziser zu bezeichen als &#8220;Sommerakademie&#8221;. Eben jene Veranstaltung letztes Jahr brachte mich erst darauf, was die Berge Grandioses zu bieten haben. Ich erinnere mich daran, wie langweilig ich Wandern zu Kinderzeiten fand &#8211; nat\u00fcrlich, ein Berg ist nicht ein buntes, quietschendes, klackerndes Kinderspielzeug, biologisch betrachtet oberhalb der Vegetationszone einfach nur tote Materie. Doch gerade da, f\u00e4ngt man an, eine Welt zu betreten, die sich so genauso gut einem ersten Besucher des Mondes dargestellt haben k\u00f6nnte &#8211; eine Formation wie die Natur sie entstehen lie\u00df, wo man sich vorstellen kann als erster einen Stein zu betreten. Eine Art von schlichter Eleganz, wie Berg an Berg sich f\u00fcgt, eine Herausforderung, die sich einem in den Weg stellt, wenn man am Fu\u00df des Berges steht und nach oben blickt. Wenn man zwischen den den Schnee- und Ger\u00f6llfeldern, den letzten Wiesenabschnitten am Ende der Vegetationszone und den Gletschern sich einen Weg suchen muss, immer wieder vor der Frage steht, wie weit man kommt, wie hoch man kommt, was die eigenen F\u00e4higkeiten und die eigene Kondition zulassen. Die Berge, sie zeigen einem, wie klein man als Mensch doch ist und lassen einen gleichsam an ihrer Gr\u00f6\u00dfe teilhaben, wenn man auf einem exponierten Gipfel steht und auf alles darum in n\u00e4herer Umgebung hinunterblicken kann. Und doch ist der Gipfel nur Teil des Zieles, Teil des Weges &#8211; den Berg zu begreifen, welche Felsen sich als stabil erweisen, auf welchem Ger\u00f6ll man nicht zu sehr ins Rutschen kommt, um dann schlie\u00dflich zu sehen, das man diese Herausforderung geschafft hat und sich als ihr w\u00fcrdig erwiesen hat, das ist das Ziel.<\/p>\n<p>Ansonsten d\u00fcrfte dem ein oder anderen aufgefallen sein, dass sich die Titelbilder ge\u00e4ndert haben &#8211; die Photo section enth\u00e4lt nun eine eigene Bildergalerie, nachdem ich bei Myphotoalbum nun endg\u00fcltig nicht mehr &#8220;good standing&#8221; war (nein, ich brauch noch immer keine Waschmaschine&#8230;) &#8211; die alten Photos aus SWE sind nun weg, daf\u00fcr jede Menge Photos von besagten Bergtouren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei Wochen war ich nun im Unterengadin, um an einer Melange aus etwas vormitt\u00e4glicher Mathematik (respektive mittern\u00e4chtlicher, was die Vorbereitung des eigenen Referats angeht&#8230;) und Freizeit in sch\u00f6nster Bergumgebung w\u00e4hrend des Nachmittags teilzunehmen &#8211; etwas konziser zu bezeichen als &#8220;Sommerakademie&#8221;. 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