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  • 06Dec
    2015
    1:52 pm

    Der Anfang und das Ende der Demokratie – vom Beginn eines fragilen Konzepts bis dessen immer wiederkehrenden Rückbau durch Despoten – sind Ereignisse, die sich in schöner Regelmäßigkeit im Lauf der Geschichte ereignen. Sollte es uns sorgenvoll stimmen, wenn ein Historiker nun folgendes schreibt?

    “Wir sehen inzwischen, wie illiberale Demokratien sich erfolgreich behaupten. Vielleicht deshalb, weil die meisten Leute nicht freie Meinungsäußerung und Freiheit der Künste als ihre Lebenspriorität auffassen, sondern einen vollen Kühlschrank und ein buntes Fernsehprogramm.”
    Philipp Blom, Historiker, im Cicero 12/2015

    Hat sich die Mehrheit der Menschheit seit über 2000 Jahren im wesentlichen wirklich nicht verändert? Braucht es nur Brot und Spiele in der richtigen Zusammensetzung, garniert mit dem formalen Anschein der Demokratie, und schon interessieren sich die Leute nicht mehr für fundamentalste Freiheiten?

    Ich bin kein großer Freund von Bürgerentscheiden, aber die Ablehnung der Olympia-Bewerbung in Hamburg hat mich hoffnungsfroh gestimmt. In der Welt passiert wichtigeres, als das man zusehen müsste, wie junge Leute eine Prüfstand-Situation auf der Olympia-Laufstrecke meistern und dabei Expertise in Fähigkeiten zeigen, mit denen man die Herausforderungen dieser Welt ganz bestimmt nicht angehen kann.

    Posted by Patrick @ 1:52 pm

    Blog, Lesenswertes

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