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  • 25Aug
    2008
    12:27 am

    Das Wochenende war vom tröpfelnden Nass geprägt, wie man es sich in meinen heimatlichen Gefilden kaum vorstellen würde – will nicht sagen wir wären von gutem Wetter verwöhnt, nur dass es doch eher selten vorkommt, das von morgens bis abends kein einziges Mal das in seiner Regelmäßigkeit beruhigende Klackern des Regens gegen die Fenster aufhört.

    Samstag vormittag war ich in einer “Nation” (Studentenvereinigungen, die quasi das gesamte studentische Leben / Mittagessen / etc organisieren… in keiner Weise mit den bei uns berüchtigten Verbindungen zu vergleichen) “Swedish Chocolate Balls” machen, die auch in der Landessprache keinen aufregenderen Namen haben, abgesehen von einem politisch inkorrekten Begriff. Wer sich erinnert, wie man einst die Dickmanns bei uns nannte, wird wissen was ich meine. Bei diesen Schokobällen handelt es sich vor allem um Butter, Schokolade und Haferflocken, die zu Kugeln verarbeitet werden (ziemlichen Gebatzel ;-)) und dann auch nicht weiter gebacken, sondern nur kühl gestellt. Nebenbei haben wir auch über die “Nation” einiges erfahren – Primärziel ist Partys organisieren, sowie Mittagessen, Sportevents, darüber hinaus ist jede “Nation” mit ihren speziellen Eigenheiten garniert – so z. B. unverbesserlichen Weltverbesserungsidealismus, manifestiert in politischem Engagement in extrem linker Richtung, mit Che Guevara und Kalashnikow auf dem Poster sowie veganischer Ernäherung. Nebenbei bemerkt ist das die kleinste der “Nationen” – ein Zufall? Sage ich als jemand, der alles andere als dem Kollektivgeist der Masse nacheifert – was aber noch gar nichts darüber sagt ob der Geist der kleinsten Gruppe es denn Wert sei ihm nachzueifern…

    Heute die Tour nach Österlen, Bilder davon im Photoalbum. Es wirkte etwas planlos, zumindest die erste Station in Ystad, keine Führung, keine Hinweise was sehenswert ist, nur “Please be back on the bus at 11:45!” So haben wir uns dieses beschauliche kleine Städtchen eben angeschaut, von den vielen und bunt gemischten Baustilen her, ein wenig wie Disneyland-Themenpark. Nächste Station “Ales Stenar”, so etwas wie das Stonehenge von Österlen, am Meer gelegen, mit schöner Rundumsicht auf das Meer, die nur leider etwas verregnet und vernebelt war. Dann eine sehr interessante Besichtigung einer mittelalterlichen Burg, quasi das private Anwesen eines reichen Bürgers, der sich einige Feinde gemacht hat (was in damaliger Zeit oftmals, so auch in diesem Fall, in Korrelation stand). Schließlich durch den “Stenshuvud Nationalpark” gegangen, nun ja – ein Ort naturbelassenen Waldes und Strand, ganz schön, wenn auch nicht spektakulär.

    Nach diesem doch eher buslastigen Ausflug noch joggen gewesen – planlos in irgendeine Richtung losgelaufen und tatsächlich einigermaßen linear zurückgefunden 🙂 Morgen geht der Sprachkurs weiter, bis es nächste Woche endlich mit der lingua pura losgehen darf…

    Posted by Patrick @ 12:27 am

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