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  • 17Aug
    2009
    11:34 pm

    Zwei Wochen war ich nun im Unterengadin, um an einer Melange aus etwas vormittäglicher Mathematik (respektive mitternächtlicher, was die Vorbereitung des eigenen Referats angeht…) und Freizeit in schönster Bergumgebung während des Nachmittags teilzunehmen – etwas konziser zu bezeichen als “Sommerakademie”. Eben jene Veranstaltung letztes Jahr brachte mich erst darauf, was die Berge Grandioses zu bieten haben. Ich erinnere mich daran, wie langweilig ich Wandern zu Kinderzeiten fand – natürlich, ein Berg ist nicht ein buntes, quietschendes, klackerndes Kinderspielzeug, biologisch betrachtet oberhalb der Vegetationszone einfach nur tote Materie. Doch gerade da, fängt man an, eine Welt zu betreten, die sich so genauso gut einem ersten Besucher des Mondes dargestellt haben könnte – eine Formation wie die Natur sie entstehen ließ, wo man sich vorstellen kann als erster einen Stein zu betreten. Eine Art von schlichter Eleganz, wie Berg an Berg sich fügt, eine Herausforderung, die sich einem in den Weg stellt, wenn man am Fuß des Berges steht und nach oben blickt. Wenn man zwischen den den Schnee- und Geröllfeldern, den letzten Wiesenabschnitten am Ende der Vegetationszone und den Gletschern sich einen Weg suchen muss, immer wieder vor der Frage steht, wie weit man kommt, wie hoch man kommt, was die eigenen Fähigkeiten und die eigene Kondition zulassen. Die Berge, sie zeigen einem, wie klein man als Mensch doch ist und lassen einen gleichsam an ihrer Größe teilhaben, wenn man auf einem exponierten Gipfel steht und auf alles darum in näherer Umgebung hinunterblicken kann. Und doch ist der Gipfel nur Teil des Zieles, Teil des Weges – den Berg zu begreifen, welche Felsen sich als stabil erweisen, auf welchem Geröll man nicht zu sehr ins Rutschen kommt, um dann schließlich zu sehen, das man diese Herausforderung geschafft hat und sich als ihr würdig erwiesen hat, das ist das Ziel.

    Ansonsten dürfte dem ein oder anderen aufgefallen sein, dass sich die Titelbilder geändert haben – die Photo section enthält nun eine eigene Bildergalerie, nachdem ich bei Myphotoalbum nun endgültig nicht mehr “good standing” war (nein, ich brauch noch immer keine Waschmaschine…) – die alten Photos aus SWE sind nun weg, dafür jede Menge Photos von besagten Bergtouren.

    Posted by Patrick @ 11:34 pm

    Blog

1 Comment to Zurück von den Bergen

  • Heyho, hört sich nach ner prima Zeit an. Und ja Berge, sind toll. Krass, dass du die Berge genauso empfunden hast wie ich. Ich mag Berge.

    LG Julchen