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  • 21Oct
    2010
    9:31 pm 1 Comment

    Nicht nur das Semester beginnt, sondern auch der Winter; er kündigt sich an, mit dem Laub, das von den Bäumen fällt, den kürzer werdenden Tagen und frostiger Kälte am frühen Morgen. Nach wie vor fahre ich mit dem Rad zur Uni und zurück und habe nicht vor, daran etwas zu ändern, sofern nicht gerade niedergehender Niederschlag dem entgegen spricht. Vor einigen Semestern zur Winterzeit war ich für die einzige zu sehende Spur am Fahrradstellplatz verantwortlich – mit steigender Kälte steigt die resultierende Wachheit nach der Ankunft, wobei diese vielleicht auch durch die geforderte Aufmerksamkeit ob des rutschigen Untergrundes begünstigt wird. Ich schreibe jetzt schon vom kristallinen Weiß, wo es doch bislang keinerlei Anzeichen dafür gibt? Nun immerhin hatte ich mich erst vor einigen Wochen bereits durch Neuschnee bewegt (Bilder), wenn auch in einer etwas anderen Höhenlage. Zumindest aus ästhetischen Gesichtspunkten finde ich das reine Weiß dem jetzt dominierenden matschig-braun von den Laubblättern überlegen.
    Ob es legitim sein mag, den Wintereinbruch zu beschreien sei dahingestellt; vielleicht ist es weniger moralisch verwerflich als der Weihnachtseinbruch in den Kaufhäusern (dessen Vorboten in Form von Lebkuchen bereits vor einiger Zeit in den Regalen gesichtet wurden). Aber Weihnachten lässt sich auch akademisch wunderbar vermarkten. Natürlich fällt es Informatikern schwer, ein adäquates Gegenstück zur Physik/Chemie-Weihnachtsvorlesung zu veranstalten, aber der Versuch ist es sicher wert, heute schon, in der ersten Veranstaltung einer Vorlesung, anzukündigen “Weihnachtsvorlesung – Diese Vorlesung ist am 23. Dezember, da werden vielleicht nicht so viele kommen – aber wir machen da ganz was tolles!”.